Presse

Schwarzwälder Post, Freitag/Samstag, 01./02. August 2008

Athleten der LG Brandenkopf beim größten Berg-Ultramarathon der Welt
Christel Kornmayer 3. in der Altersklasse

Zell-Unterharmersbach (as). Was treibt einen vernunftbegabten Menschen dazu, 78,5 Kilometer und 2320 Höhenmeter freiwillig durch die Schweizer Alpen zu rennen? Rationale Gründe sicher nicht. Aber für jemanden, für den ein "normaler" Marathon nicht mehr das "letzte Abenteuer" darstellt, der Steigungen als solche nicht als läuferisches Hindernis empfindet und ein besonderes Faible für die Bergwelt hat, ist der swissalpine K 78 einfach eine sehr verlockende und so etwas wie die "ultimative" Herausforderung.
Start und Ziel ist in Davos, 21 km der Strecke führen durch hochalpines Gelände. Mit dem Aufstieg zur Keschhütte beginnt der härteste Abschnitt, und nach dem Einstieg in einem zunächst noch breiten Tal bildet sich bei diesem Klassiker in der Regel eine endlose Kolonne von Gehern, die sich einen schmalen Bergpfad hinaufarbeiteten.
Belohnt werden die Läufer auf dem steinigen und engen Panoramatrail als Schlüsselstelle auf 2600 Meter über dem Meer zum Scalettapass mit einer phantastischen Aussicht.
Dieser Herausforderung stellten sich am vergangenen Samstag beim Start um 8 Uhr zusammen mit noch rund 840 Läufern die Ultra-Experten der LG Brandenkopf und kamen mit tollen Ergebnissen zurück.
Christel Kornmayer erreicht als erste der Gruppe nach 9:51:04 Stunden das Ziel und belegte mit dieser Zeit den 3. Platz in der Altersklasse (AK) und den 46. Platz in der Gesamtwertung. Nach 10:15:06 Stunden folgte Hans Hoos und wurde mit dem 25. Platz (AK) sowie 491 (G) gewertet. Der dritte im Bunde war Rüdiger Hennig mit 11:41:19 Stunden (116 AK u. 728 G). Horst Spitzmüller nahm an der Wertung K 31 (= 31 km) teil und erreicht nach 3:17:20 Stunden das Ziel (15 AK u. 65 G).
Nicht gar so weit mussten eine weitere Gruppe der LG Brandenkopf am Samstag reisen um sich den Anforderungen des Berglaufs zu stellen. In Oberried bei Kirchzarten wurde mit dem Totemann-Berglauf die 7. und damit zweitletzte Wertung des Schwarzwald-Berglauf-Pokals durchgeführt. Mit 8 km Streckenlänge handelt es sich beim Totemann-Berglauf um die Veranstaltung mit der kürzesten Streckenentfernung, gefürchtet ist er jedoch bei den Teilnehmern wegen den 750 Höhenmetern, die auf der relativ kurzen Entfernung zu bewältigen sind. Die Ergebnisse der Athleten der LG Brandenkopf, die bei dem Lauf durchweg mit der vorhandenen Erfahrung die Erwartungen erfüllen konnten:
Bernd Kuderer: 47:40,4 Minuten = 10. AK / 45. G; Rainer Kuderer: 49:37,2 Min = 12. AK / 60. G; Rosi Knäble: 52:25,4 Min = 2. AK / 83. G; Bernd Ehrhardt: 54:30,0 Min = 15. AK / 102. G; Sabine Brucker; 56:01,5 Min = 1. AK / 120. G; Albert-Eugen Vetter: 58:05,6 Min = 19. AK / 148 G.

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