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Schwarzwälder Post, Mittwoch, 7. November 2012

Marathonläufer der LG Brandenkopf trotzen der Witterung
Albert-Eugen Vetter läuft in Frankfurt persönliche Bestzeit

Von Bernhard Ehrhard

Zell-Unterharmersbach. Nicht gerade die besten Bedingungen bot das vergangene Wochenende den Läufern bei zahlreichen Marathonveranstaltungen in Deutschland und ganz Europa. Auch von der LG Brandenkopf hatten einige mit der Kälte und dem Wind zu kämpfen.
Albert-Eugen Vetter, der sich gewohnt akribisch eigentlich auf den Berlin Marathon vorbereitet hatte und krankheitshalber kurzfristig auf den Frankfurt Marathon »umbuchen« musste, war besonders davon betroffen. Bei ca. vier Grad und kühlem Gegenwind aus Osten war für ihn ein Beschleunigen gegen Ende des Laufes nicht mehr realisierbar. Hände und Füße waren durchgefroren und trotzdem konnte er mit 3:05:09 das Unglaubliche wahr machen und persönliche Bestzeit laufen. Sein Kommentar: »Ein Wahnsinnslauf im Kühlschrank. Das war mein erster Marathon ohne Salzkrusten auf der Haut und fast trockener Kleidung«.
Eine andere Zielsetzung hatten Claudia Falk und Rosi Knäble, ebenfalls von der LG Brandenkopf: Sie wollten am Ende der Laufsaison den neu ins Leben gerufenen Euro-Distrikt Marathon in Straßburg nutzen, um in heimischer Umgebung einen Genuss-Lauf durchzuführen ohne Bestzeit-Ambitionen und Zeitvorgaben. Ohne diesen Druck zu verspüren ist ihnen dies auch bestens gelungen und sie erreichten ebenfalls trotz der kühlen Witterungsbedingungen und kleinen organisatorischen Mängel mit 3:25:51 Stunden und 3:35:05 Stunden sehr gute Marathonzeiten und belegten damit die Plätze vier (Knäble) und sechs (Falk) in der (französischen) Altersklasse V2. Beide äußerten sich begeistert über die Streckenführung und die Anfeuerungsrufe der begeisterten Zuschauer gerade am Schlussstück in Straßburg.

Reportage »31. BMW Frankfurt Marathon« bei LaufReport

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