Presse

Schwarzwälder Post, Freitag/Samstag, 11./12. Juli 2014

Rosi Knäble, Lothar Killig und Bernd Ehrhardt meistern den Marathon am schönsten Berg der Welt

Zell-Unterharmersbach (as). Exakt drei Wochen nach dem LGT Alpin-Marathon Liechtenstein stand für die Läufer der LG Brandenkopf, die in diesem Jahr innerhalb von drei Monaten an drei Bergmarathons teilnehmen werden, der 13. Internationale Zermatt Marathon auf dem Programm.
Dieser Lauf wird nicht nur der Marathon am schönsten Berg der Welt genannt sondern gilt auch als einer der schwierigsten Bergmarathons. Für Rosi Knäble, Lothar Killig und Bernd Ehrhardt war die Aufgabe besonders heikel, da die drei Wochen zwischen den Wettbewerben zur Regeneration genutzt und gleichzeitig die Fitness erhalten werden musste. Da hierzu in den eigentlich reichlich bestehenden Quellen keinerlei Trainingspläne existieren, waren die Athleten auf ihre eigene Erfahrung angewiesen und es galt einfach auf die Körpersignale zu hören.
Das Team der LG Brandenkopf war offensichtlich nicht schlecht vorbereitet: Lothar Killig konnte von seiner Erfahrung aus dem Ultrabereich profitieren und erreichte bei schönem, aber für die Läufer auch sehr warmen Bergwetter nach 4:35 Stunden das Ziel. Damit lag er unter den ersten 100 Läufern die das Ziel erreichten, in der Altersklasse reichte es für Platz 23. Auch Rosi Knäble war von Beginn an gut im Rennen, wurde jedoch durch einen Sturz sowie einer längeren Behandlung durch die Streckensanitäter etwas im Feld zurück geworfen. Mit einem fulminanten Schlussspurt erreichte sie als älteste Läuferin in der Altersklasse doch noch Platz 4 nach 5 Stunden und 5 Minuten. Mit der gleichen Zeit belegte Bernd Ehrhardt Platz 8 in der AK 60.
Insgesamt standen am Samstagmorgen rund 740 Läufer in St. Niklaus am Start. Bis zum Ziel auf dem Riffelberg am Gornergrat auf 2585 m ü.M. waren 42,195 km und eine Höhendifferenz von 1944 Meter zu bewältigen. Auf den ersten 20 Kilometern von St. Niklaus bis Zermatt folgt der Lauf in der Talebene weitgehend flach entlang dem linken Vispaufer. In der Zermatter Bahnhofstrasse ist die Halbmarathondistanz erreicht. Ab dort folgt die Strecke der Naturstrasse bis auf die Sunnegga. Über Gant erreicht man nach einer flachen Passage die Riffelalp auf 2222 m. Hier geht's erst richtig los. Denn auf den letzten Kilometern müssen noch fast 400 Höhenmeter überwunden werden, bis das Ziel auf dem Riffelberg am Gornergrat erreicht ist.
Nach der noch inoffiziellen Zwischenwertung der Serie aus den drei Bergmarathons Lichtenstein, Zermatt und Sonthofen liegt Rosi Knäble derzeit auf Platz 2, Killig und Ehrhardt jeweils auf Platz 3. Die finale Entscheidung fällt am 24. August beim Allgäu-Panorama-Marathon in Sonthofen.


Lothar Killig, Rosi Knäble und Bernd Ehrhardt (von links) kehrten erfolgreich vom Zermatt-Marathon zurück.
                                                                                                                  Foto: Verein

Reportage »13. Zermatt Marathon« bei LaufReport

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