Presse

Schwarzwälder Post, Mittwoch, 20. September 2017

LG Brandenkopf mit gutem Ergebnis bei schlechter Witterung:
Bruno Schumi wird zweitbester Deutscher beim Jungfrau-Marathon

Zell-Unterharmersbach (be). Auch nach 25 Jahren hat der Jungfrau-Marathon, der 1996 von einer amerikanischen Laufzeitschrift zum schönsten Marathon der Welt gekürt wurde, nichts an seiner Faszination verloren. Mehr als 5.000 Läuferinnen und Läufer aus über 50 Nationen erreichten am vergangenen Samstag bei schlechten Witterungsverhältnissen das Ziel auf der Kleinen Scheidegg.
Auf der 42,195 km langen Strecke gilt es 1.829 Meter bergauf und 305 Meter bergab zu bewältigen. Nach dem Start um 8:30 Uhr in Interlaken führt die Strecke über Wilderswil, Lauterbrunnen, Wengen und über die Eiger-Moräne auf die Kleine Scheidegg.
Ausschlaggebend für die Attraktivität sind die einmalige Landschaft, die vielen Zuschauer, die beim Start und vor allem in Lauterbrunnen und Wengen, sowie im Zielbereich für eine unbeschreibliche Stimmung sorgen. Am Ende der Eiger-Moräne werden die Läuferinnen und Läufer traditionell von einem Dudelsackpfeifer empfangen.
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Sportlicher Höhepunkt
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Im Starterfeld am Samstag war auch Bruno Schumi von der LG Brandenkopf, der aktuell in der Gesamtwertung des Schwarzwaldberglaufpokals den ersten Platz belegt. Nach verschiedenen Läufen, unter anderem beim legendären Schilthorn Halbmarathon sowie »Glacier 3000 Run« in Gstaad, fühlte Schumi sich gut vorbereitet. Der Jungfrau-Marathon stand schon länger auf seiner Wunschliste und war in diesem Jahr einer seiner sportlichen Höhepunkte.
Das Rennen ging er dann eher defensiv an, weil ihm vielfach von mehrmaligen Teilnehmern gesagt wurde, dass der Lauf im Prinzip erst bei Kilometer 25 losgeht und viele Athleten im Flachen zu schnell beginnen. Die Taktik ging voll auf, denn so konnte er sich von Platz 33 nach 5 km bis auf Platz 13 unter den 5.000 Teilnehmern vorkämpfen. Schumi erreichte nach 3:22:13 Stunden erschöpft und glücklich das Ziel auf der kleinen Scheidegg: »Die Zeit ist noch verbesserungswürdig, aber platzierungsmäßig war aufgrund der starken Besetzung nicht viel mehr möglich! Die Stimmung entlang der Strecke war trotz des Schlechtwetters einmalig.«


Die Marathon-Distanz von 42,195 Kilometern bewältigte Bruno Schumi in 3 Stunden, 22 Minuten und 13 Sekunden. Beim Jungfrau-Marathon ist jedoch nicht nur die Distanz eine Herausforderung, auch das Höhenprofil hat es in sich. Es ging 1.829 Meter bergauf.
                                                                                                                  Foto: privat


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